Ein Beitrag von olimdevona
Im Norden Usbekistans am südlichen Rand des sterbenden Aralsees liegt ein Land, dass sich heute post Karakalpakistan nennt, das Land der Leute mit dem Schwarzen Hut. Von den Zentren des sowjetischen Imperiums aus gesehenen wie auch heute aus der Perspektive des unabhängigen Usbekistan ist der Landstrich am Aralsee tiefste Provinz. Seine Hauptstadt Nukus ziert jedoch ein Museum, das wohl nur der Provinzialität seines Standortes verdankt, dass es überhaupt entstehen konnte, das Sawitzki Museum.
In den letzten Jahren wurde viel getan, um die Bekanntheit des Museums zu stärken. Viele Touristen lösen ein Flugticket nach Nukus, allein um das Museum zu besuchen. Im Allgemeinen jedoch ist die Geschichte dieses Museums, dass das Schicksal der modernen Kunst Rußlands und Zentralasiens entscheidend mitbestimmte, im Westen wenig bekannt. Read more

Ein Beitrag von Michael Angermann
Am frühen Morgen sieht Mann sie das erste Mal auf der Straße, in Rot und Orange trägt Frau sie durch Chorog, der Hauptstadt der Autonomen Region Berg-Badachschan im Osten Tadschikistans. Schnell tuschelt sich die Neuigkeit durch den kleinstädtischen Sommermorgen: chinesische Händler sind gekommen. In großer Anzahl setzen sich Menschenmassen in […]
Ein Beitrag von olim devona
Messer aus Kokand Foto: olim devona
Kokand, am Eingang des Ferghanatales in Usbekistan gelegen, ist die Stadt der Messer. Obwohl in der Stadt der Brauch des Messertragens aufgegeben wurde (in der ländlichen Peripherie trägt ein Mann noch das Messer als Zeichen von Männlichkeit und Wehrhaftigkeit) ist es immer noch Zentrum des […]
Eine Restaurantkritik von Michael Angermann
Cafe Taschkent Aussen, Foto: Michael Angermann
Cafe Taschkent Menue, Foto: Michael Angermann
Am nördlichen Ende von Pankow, noch hinter dem Schlosspark Niederschönhausen, der mongolischen Botschaft und einem Thailändisch-Chinesisch-Mongolischen-Sushi-Restaurant, verbirgt sich seit November 2008 das «Café Taschkent». Das Lokal schmeichelt dem Besucher weniger mit seiner Kaffee- und Kuchenvielfalt, als mit einem kulinarischen […]
Ein Beitrag von olimdevona
Das Sawitzki Museum in Nukus, Foto:Neil Banas
Im Norden Usbekistans am südlichen Rand des sterbenden Aralsees liegt ein Land, dass sich heute post Karakalpakistan nennt, das Land der Leute mit dem Schwarzen Hut. Von den Zentren des sowjetischen Imperiums aus gesehenen wie auch heute aus der Perspektive des unabhängigen Usbekistan ist […]
Ein Beitrag von Hashmat Hossaini.
Da’ud Hossaini in jungen Jahren.
Der Künstler, Forscher und Dichter Professor Sayed Muhammad Da’ud al Hossaini, gehörte zu den produktivsten Kunstprofessoren und war eine Koryphäe auf dem Gebiet der Kalligraphie in Afghanistan im 20. Jahrhundert. Hossaini wurde am 2. August 1897 (dem 12. des Monats Assad im Sonnenjahr der Hedschra 1276) […]
Ein Beitrag von olim devona
Nach dem Zerfall der Sowjetunion blieb Moskau ein Zentrum aller Intellektuellen der Sowjetunion. In den Köpfen vieler Menschen blieb es Hauptstadt eines riesigen Reiches, das auf ein enormes intellektuelles Potential zurückgreifen konnte, die alle vor allem eins einte: sie sprachen eine Sprache und teilten eine gemeinsame Geschichte, wenigstens für drei […]
Eine Etüde zum Sowjetischen Alltagsdenken in Zentralasien von Olim devona.
Als ich 2004 mit meinen Archivrecherchen im Museumsarchiv des Kokander Heimatmuseums begann, entdeckte ich ein Dokument, dass uns die Geschichte einer verdienten Bürgerin der Stadt Kokand im uzbekischen Ferghanatal erzählt.
Ein Beitrag von Henryk Alff
Kasachstan und Nachbarländer. Quelle:
Die Schlagworte Migration und Zentralasien in Kombination genannt, wecken heute in erster Linie Assoziationen zu Millionen Tadschiken, Usbeken und Kirgisen, die alljährlich auf der Suche nach Arbeit unter zumeist prekären Bedingungen auf russischen Baustellen und in der Rohstoffindustrie zwischen Moskau und Tjumen’ ihr Glück versuchen. Gedanken […]
Ein Beitrag von Thomas Loy
Teile von der Synagoge im Hintergrund der Praesidentenpalast, Juni 08, Foto: Micha Angermann
Jetzt ist der Blick endgültig frei auf den neuen Präsidentenpalast in Duschanbe. Mitsamt den letzten Resten der ehemaligen jüdischen Mahalla hinter dem Putovski (jetzt Barakat) Basar ist auch die einzige Synagoge in Duschanbe abgerissen worden. Bereits […]